AUFNAHME

            

ER ERKLÄRT

    »Ich könnte Dinge malen die Ruhe ausströmen, zum Beispiel Landschaften, das wäre wohltuend, liebenswürdig, aber genau das will ich nicht; es ist der Zweifel der mich beim malen antreibt, der Motor, das emotionale bei meiner Arbeit.

...Wenn ich ein Gemälde in Angriff nehme, dann ist es mit der Musik von Stefan Reich, Philip Glass, Fred Fritz, Toni Conrad; die Musik bildet einen chaotischen Kreis in meinem Atelier. Sie lässt Wände zurückweichen; ich kann bis in den Grund des Brunnens der Emotion hinabsteigen und meine Kannen füllen. »

Drei Jahre lang arbeitet Guy Lachot ununterbrochen in seinem Atelier, hoch über dem Ufer der Marne, auf halbem Weg zwischen Paris u. Reims, in Saulchery/Aisne.

Sein technisches Können entwickelt sich; sein farbauftragendes Messer,

generös, verarbeitet die Textur, das Öl, passioniert im Spiel mit dem Spektrum der Farben, Verbindungen überwindend, quer durch die zerfließende Glasur, der Transparenz oder auch der Dicke des Farbauftrages.